
Im Gespräch mit Malek Ossi, Co-Geschäftsleiter Solinetz, sind Jonathan Pärli, Historiker, Amine Diare Conde, Initiant von «Essen für alle», sowie Christian Walti, Pfarrer am Grossmünster.
03.04.2025. 18:00 – 19:30
Wasserkirche, Limmatquai 31, Zürich
Migration ist kein Ausnahmezustand, sondern eine historische Konstante – auch in der Schweiz. Doch wie hat sich die Asylbewegung in den letzten Jahrzehnten entwickelt, und welche Spuren hinterlässt diese Geschichte in der heutigen Politik? Diese Veranstaltung wirft einen Blick auf die Asylgeschichte der Schweiz seit den 1980er Jahren bis in die Gegenwart.
Im Zentrum stehen dabei drei zentrale Themen:
- Die Entwicklung der Asylbewegung und ihre politischen Folgen: Welche historischen Ereignisse und Entscheidungen prägen die heutige Asyl- und Migrationspolitik? Was hat sich verfestigt, und wo gab es Fortschritte?
- Die Rolle der Kirche in Asylfragen: Kirchen und religiöse Gemeinschaften haben in der Schweiz immer wieder eine wichtige Rolle als Schutzräume und Fürsprecher für Geflüchtete gespielt. Wie hat sich dieses Engagement im Laufe der Zeit verändert, und welche Bedeutung hat es heute?
- Selbstorganisierte Projekte von Geflüchteten: In den letzten 30 bis 40 Jahren haben Geflüchtete in der Schweiz immer wieder eigene Initiativen und Netzwerke geschaffen. Welche Impulse gingen von diesen Projekten aus, und wie haben sie die Schweizer Asylpolitik und Gesellschaft beeinflusst?
Mit einem Podium aus historischer, aktivistischer und kirchlicher Perspektive schärfen wir den Blick auf die Vergangenheit, um die Gegenwart besser zu verstehen – und umgekehrt. Gemeinsam diskutieren wir, wie die Asylgeschichte der Schweiz unsere heutigen politischen und gesellschaftlichen Debatten prägt und welche Lehren wir für die Zukunft ziehen können.
Eine Zusammenarbeit zwischen Wasserkirche und Solinetz