Theater „Für meine Mutter Iran“

Willkommen heute Abend!

Was Sie jetzt sehen, ist kein erfundenes Drama und keine Geschichte aus der Fantasie. Es sind Teile einer Realität, die vor wenigen Wochen im Iran passiert ist. Bei den letzten Protesten sind Menschen auf die Strasse gegangen. Nicht aus Hass, sondern weil sie Freiheit, Würde und ein besseres Leben wollten. Die Antwort des Mullah-Regimes war Gewalt — brutal, hart und tödlich. Unsere Mädchen und Frauen wurden in Gefängnissen Opfer von brutaler Gewalt und Missbrauch durch Kräfte der Islamischen Republik. Nach dieser tödlichen Gewalt wurden innerhalb von nur zwei Tagen schätzungsweise mehr als 36’500 Menschen getötet.

Dieses Stück zeigt nur einige Beispiele von dem, was Familien, Liebende, Eltern und Kinder erlebt haben, während ein Regime versuchte, Stimmen zum Schweigen zu bringen und Hoffnung zu zerstören. Heute Abend stehen wir hier, damit wir nicht wegsehen, damit wir nicht vergessen, und damit wir die Stimme der Menschen sind, die ihr Leben verloren haben.“

Theatergruppe Homa