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Liebe Interessierte

Wir denken, dass es wichtig ist, gut informiert zu sein.
Wenn man als geflüchtete Person hier lebt, aber auch, wenn man sich für Geflüchtete engagiert. Information gibt Orientierung. Gemeinsame Anlässe stärken.

Ja, dieser Newsletter ist hemmungslos lang, drum heisst er ja auch PLUS.
Wir hoffen, dass Sie Interessantes finden.

Zuerst: Bitte nochmals 7 Herzen fürs Solinetz vergeben

Das Solinetz nimmt am Ideenwettbewerb der Migros teil. Bitte vergeben Sie uns nochmals 7 Herzen, damit wir es unter die besten 15 Projekte schaffen und unser Götti-Projekt finanziell grosszügig unterstützt wird. Sie müssen einen Migros-Account machen (geht ganz schnell). Danke, dass Sie es auf sich nehmen: Zum Voting hier! Nur bis Freitag!



Solinetz

Theater-Workshop

Sonntag, 4. Oktober 2026, 12:00–18:00 Uhr, Tanzhaus Zürich
Die aus Beirut stammenden Künstler:innen Seba Kourani und Hamza Hamadeh laden dazu ein, sich auf kreative Weise neu zu begegnen und gemeinsam Theater zu machen. Eine Einladung speziell für Freiwillige und Geflüchtete von Solinetz!
https://www.freiesmusiktheater.com/

Freiwillige gesucht für Schwimmkurs für Männer

Aktuell suchen wir besonders dringend Helfer für den neuen Schwimmkurs für Männer in Höngg jeden Dienstagabend. Wer hat Zeit und Lust?
Ausschreibung (Bitte keine Anmeldungen mehr für den Schwimmkurs; die Warteliste ist übervoll.)

Alle Projekte, die Freiwillige suchen, hier:

https://solinetz-zh.ch/freiwillige-gesucht/
Bildungsanlass für Geflüchtete
Foto: Informationsanlass über Bildungswege 2025, Ursula Markus.
Nächster Informationsanlass am 3. Oktober im Volkshaus, Flyer

Alle Solinetz-Veranstaltungen im Überblick

11. September: Solinetz-Speeddating
17. September: «Wie weiter nach einem negativen Entscheid?»
22. September: Infoabend für neue Freiwillige
23. September: Tandem: Kaffee-Treffen für Interessierte
26. September: Demo “Zwischen uns keine Grenzen” in Bern, mit Solinetz-Car anreisen
03. Oktober: Informationsanlass über Bildungswege für Geflüchtete
17. Oktober: Vernetzungstreffen für alle Freiwilligen von Solinetz

Übersicht: https://solinetz-zh.ch/-veranstaltungen/





Ausserdem empfehlen wir:

Angebote

Gratis Deutsch lernen in der PBZ Pestalozzi-Bibliothek Zürich

Kostenlose Angebote zum Deutschlernen, darunter Deutsch-Cafés, Lesegruppen sowie Sprachkurse für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Die Angebote sind gratis und können ohne Anmeldung besucht werden.
https://www.pbz.ch/deutsch-lernen

Situationsabklärung – Orientierungsgespräch des Schweizerischen Roten Kreuzes

Ein kostenloses und unverbindliches Gespräch mit einer Fachperson für Menschen, die sich über ihre Lebenssituation und mögliche Unterstützung informieren möchten. Bei Bedarf werden passende Angebote und Anlaufstellen vermittelt.
https://www.srk-zuerich.ch/fuer-sie-da/hilfe-im-alltag/

Du musst eine Ersatzfreiheitsstrafe wegen illegalem Aufenthalt oder einer ÖV-Busse antreten oder bist bereits inhaftiert?

Willst du eine wegen ÖV-Bussen inhaftierte oder von einer Ersatzfreiheitsstrafe bedrohte Person unterstützen? Wir übernehmen offene Kosten. Wie genau, erfährst du auf der Webseite des Freiheitsfonds.
www.freiheitsfonds.ch



Anlässe


Musikwoche Hard

2. – 5. September 2026, Quartier rund um den Hardplatz, Zürich
Vier Tage Musik, Tanz und Begegnung – kostenlos und offen für alle. Das Programm umfasst Workshops, Konzerte, Tanzkurse und gemeinsames Singen; Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Hinweis: Und jeden Do, 14.30 - 16.00 Uhr probt der Chor "Sing mit!" von Solinetz - eine Zusammenarbeit mit der Musikwerkstatt Galotti!
https://www.galotti.ch/musikwoche-hard/

Podiumsdiskussion „Bildung und psychische Gesundheit von abgewiesenen jugendlichen Geflüchteten“

Dienstag, 22. September 2026, ab 18:30 Uhr Apéro, 19:30 Uhr Podium, Café Bar Das Gleis, Zollstrasse 121, 8005 Zürich
Auf dem Podium diskutieren werden:
  • Balthasar Glättli, Stadtrat, Vorsteher Schul- und Sportdepartement
  • Sandra Rumpel, Psychotherapeutin und Geschäftsführerin Verein Family Help
  • Sevda Kacmaz, Studentin Universität Zürich, ehemalige Schülerin Welcome to School,
  • Hanna Weissgerber, Geschäftsführerin Verein welcome2school
Moderation: Regula Bochsler, Historikerin und Autorin
Mehr Infos: https://welcome2school.ch/podium/

Eritrea – BOSO: Ein Film, der das Schweigen bricht

Samstag, 26. September 2026, 13:30 Uhr, Xenix, Zürich
In Anwesenheit der Regie und Filmcrew. Im Anschluss Gespräch und Apéro.
Der Film erzählt aus der Innenperspektive von Menschen aus der eritreischen Diaspora in der Schweiz. Tolle Schauspieler:innen, spannender Film.
Mehr Infos beim Eritreischen Medienbund Schweiz

Netzwerktagung «Gemeinsam Perspektive schaffen»

Samstag, 10. Oktober 2026, 10:00–17:00 Uhr, Rotondasaal, Taubenstrasse 4, 3011 Bern
Was braucht es, damit Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung ihre Kompetenzen einbringen und gleichberechtigt am Arbeitsmarkt teilhaben können?
Anmeldung

Hearing über die Behebung von Kinderrechtsverletzungen in der Nothilfe

Mi, 28. Oktober, 16.30 – 18.30 Uhr, Kirchgemeindehaus, Stauffacherstrasse 8, Zürich
Wie die Eidgenössische Migrationskommission dokumentiert, werden die Kinderrechte in der Nothilfe für abgewiesene Familien systematisch verletzt. Jetzt aktualisieren die Kantone ihre Empfehlungen. Eine Einladung von NCBI, dem Flüchtlingsparlament Schweiz sowie Kindeswohl- und Asylorganisationen.
https://ncbi.ch/veranstaltungen/hearing-nothilfe/

Fokusabend «Kurdische Regionen im Fokus»

Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:30–20:30 Uhr, Pfarramt St. Felix und Regula, Seehaldenstrasse 9, 8800 Thalwil
Einführung in die sozio-politische Situation und Geschichte kurdischer Regionen im Irak, Iran, in Syrien und der Türkei. Thematisiert werden auch Risikoprofile, Fluchtgründe, Fluchtrouten sowie Herausforderungen während Flucht und Integration.
https://www.zhref.ch/impuls-migration

Männer-Tische auf Tamil und Farsi/Dari

Di, 10. November 2026, 17.30–19.00 Uhr, Quartierzentrum Schütze, Heinrichstrasse 238
Willst du mit anderen Vätern in deiner Muttersprache sprechen? Ein Treffpunkt für Männer, um sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und sich im Quartier zu vernetzen. Die Treffen finden derzeit auf Dari/Farsi und Tamil statt.
Männer-Tisch auf Tamil, Stadt Zürich
Mehr zu den Männertischen

Zum Lesen

Die Angst schläft nie – Ausschaffungen in die Türkei

Die Schweiz schafft vermehrt Geflüchtete in die Türkei aus. Mehrere Beispiele zeigen: Betroffenen droht dort die Inhaftierung gleich nach der Ankunft.
https://www.woz.ch/2635/migrationspolitik/die-angst-schlaeft-nie/!Y3XJGBDAYYVM

Wir sind sehr betroffen, kennen wir doch Dutzende Betroffene aus dem Projekt Kombi und weiteren Solinetz-Projekten persönlich.

Sessionsaublick – Herbstsession 2026

Die Schweizerische Flüchtlingshilfe gibt vor jeder Session einen Überblick über wichtige parlamentarische Geschäfte in den Bereichen Flucht, Asyl und Integration. Der Sessionsausblick enthält fachlich begründete Empfehlungen und informiert über relevante politische Vorlagen.
https://www.fluechtlingshilfe.ch/publikationen/sessionsausblicke

Asylstrategie 2027: Aussortieren statt anhören

Der Bund plant einen umfassenden Umbau des Asylsystems. Künftig könnten viele Personen aus dem Asylverfahren ausgeschlossen werden, bevor ihre Fluchtgründe überhaupt geprüft werden. Analyse bei Solidarité sans frontières lesen:
https://www.sosf.ch/de/article/asylstrategie-2027-aussortieren-statt-anhoeren

Die Schweiz im Kontext europäischer Abschiebepolitik

Ein Beitrag über neue Rückführungsregeln, sogenannte «Return Hubs» sowie die zunehmende Externalisierung und Verschärfung staatlicher Migrationskontrolle.
https://www.humanrights.ch/de/recherchieren/schweiz-abschiebepolitik-geas

Wegweisungen nach Afghanistan

Das Bundesverwaltungsgericht hat am 17. August 2026 die Wegweisung eines jungen Afghanen bestätigt. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe kritisiert den Entscheid und hält Wegweisungen nach Afghanistan angesichts der politischen und menschenrechtlichen Situation weiterhin grundsätzlich für unzumutbar.
Einordnung der SFH

Gemeinnützige Arbeit statt Gefängnis nun auch für Personen ohne Aufenthaltsbewilligung möglich

Ein rechtskräftiger Entscheid des Kantonsgerichts Luzern schafft einen wichtigen Präzedenzfall. Unter bestimmten Voraussetzungen können künftig auch Personen ohne Aufenthaltsbewilligung Geldstrafen durch gemeinnützige Arbeit statt durch einen Gefängnisaufenthalt verbüssen.
https://www.humanrights.ch/de/recherchieren/gemeinnuetzige-arbeit-statt-gefaengnis

Aus der Klinik ausgeschafft

Der Beitrag thematisiert die Situation von Menschen, die während einer akuten psychischen Krise aus einer Behandlung heraus ausgeschafft werden.
Im Newsletter von Asylex lesen

Schutzstatus S nach 5 Jahren

Ab März 2027 leben viele Personen mit Schutzstatus S seit fünf Jahren in der Schweiz. Sie erhalten dann automatisch eine Aufenthaltsbewilligung B. Diese bleibt jedoch an den Schutzstatus S gebunden und ist bis zur Aufhebung des vorübergehenden Schutzes befristet. Daneben bestehen verschiedene Möglichkeiten zur Erlangung einer vom Schutzstatus S unabhängigen Aufenthaltsbewilligung B.
Fragen und Antworten für Geflüchtete aus der Ukraine

Schutzstatus S

Der Bundesrat plant, den Schutzstatus S für Geflüchtete aus der Ukraine aufgrund des anhaltenden Krieges über März 2027 hinaus weiterzuführen.
Medienmitteilung Bundesrat

Stellungnahme dazu von der SFH: Die Schweizerische Flüchtlingshilfe begrüsst die Verlängerung des Schutzstatus S und fordert gleichzeitig verlässliche Perspektiven für Geflüchtete. Kritisiert wird insbesondere der Ausschluss wehrpflichtiger Männer sowie die weiterhin uneinheitliche Ausgestaltung der Anschlusslösungen.
https://www.fluechtlingshilfe.ch/medienmitteilungen/zukunft-status-s-sfh-lehnt-ausschluss-von-wehrpflichtigen-ab

Faktencheck von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH

Wussten Sie, dass…. Im Faktencheck der SFH finden Sie weitere spannende und stetig aktualisierte Fakten zu Flucht und Asyl.
https://faktencheck-asyl.ch/

Petition unterzeichnen

Dublin-System: "Schutzgesuche endlich prüfen"

Das europäische Asylrecht gewährt jedem Land das Recht, «insbesondere aus humanitären Gründen oder in Härtefällen», auf ein Schutzgesuch freiwillig einzutreten, anstatt die Person in ein anderes Land auszuschaffen, das dafür zuständig wäre (Dublin-System). Die Schweiz macht höchst selten von diesem Recht Gebrauch. Es werden sehr verletzliche Personen ungeachtet ihrer Fluchtgründe ausgeschafft. Unterschreiben Sie die Petition!
https://act.campax.org/petitions/schutzgesuche-endlich-prufen
Schön, dass Sie bis hier gekommen sind! Vielleicht bis an der nächsten Veranstaltung von Solinetz?

Herzliche Grüsse,
Hanna Gerig und Maja Bernardo, Co-Geschäftsleitung Solinetz

PS: Danke, dass Sie uns beim Ideenwettbewerb der Migros (nochmals) 7 Herzen geben!Jetzt "voten"!
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