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Liebe Menschen in Freiheit

Ein weisser Kastenwagen mit der Aufschrift eines privaten Sicherheitsdienstes steht vor dem Ausschaffungsgefängnis (ZAA). Durch die Milchglasscheiben schimmern Gitterstäbe. Ich sehe, wie die hintere Wagentür geöffnet wird und ein Mann mit auf dem Rücken gefesselten Händen aus einem Käfig geholt wird, der im hinteren Teil des Transporters steht. Das Bild prägt sich mir ein.

Seit der Gründung des Solinetzes besuchen Freiwillige Menschen in Ausschaffungshaft. Es sind Personen, die keine Straftat begangen haben, sondern bloss hier sind, weil sie ein Leben mit Perspektive finden wollten.
Wenn sie zum Beispiel zur Identitätsabklärung der Botschaft ihres Heimatlandes vorgeführt werden müssen, transportiert man sie mit Handschellen und auf dem Rücken gefesselten Händen. Dies, obwohl das eigentlich nur in Fällen vorgesehen ist, in denen jemand Widerstand leistet.

Über Gefangenen-Transporte weiss kaum jemand Bescheid. Dabei wird die Schweiz dazu regelmässig von der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter gerügt (Screenshot aus Bericht der NKVF, S. 8/22):
Wir möchten das Thema genauer anschauen und laden zur Podiumsdiskussion ein:

Menschenwürde bei Gefangenen-Transporten

Donnerstag 29.10.2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
Certo, Strassburgstrasse 5, 8004 Zürich, 1.OG

Podium mit:

Moderation: Walter Angst
Es würde uns freuen, wenn Sie sich fürs Thema interessieren!
Es grüssen Maja Bernardo und Hanna Gerig, Co-Geschäftsleitung Solinetz Zürich

Und noch was sehr Wichtiges:

Wir möchten auf die neue gemeinsame Medienmitteilung der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH, der Demokratischen Jurist:innen Schweiz DJS und der Schweizerischen Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht SBAA aufmerksam machen, die bestätigt, was wir seit Längerem sehen:
Die Schweiz unterschätzt das Risiko für Geflüchtete aus der Türkei!

Wir fordern vom SEM, seine Türkei-Praxis der Realität anzupassen!