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Mehrere Vorstandsmitglieder lebten jahrelang als abgewiesene Asylsuchende in der Schweiz, einige unserer Freiwilligen haben einen negativen Asylentscheid und schlafen jede Nacht mit der Unsicherheit, ob die Polizei frühmorgens kommt, Projektteilnehmende erscheinen plötzlich nicht mehr, weil sie ausgeschafft wurden oder sich verstecken müssen…
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Das Solinetz ist betroffen. Wir wissen, wo das Ausschaffungsgefängnis steht, besuchen die Rückkehrzentren, hören von Verhaftungen, sehen die Verzweiflung, fühlen die Angst.
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Ungefähr 6500 Personen leben zur Zeit im Nothilfesystem, oft dauerhaft, in einer Struktur, die eigentlich als Übergangslösung gedacht ist. Dieses System ist hart: Einerseits, was den Alltag der Abgewiesenen betrifft: In sogenannten Rückkehrzentren, isoliert in der Peripherie der Kantone, im Stich gelassen, von lediglich CHF 10.50 täglich ihr Überleben bestreitend, ohne die Erlaubnis, zu arbeiten.
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Andererseits, weil sie entgegen aller Vernunft versuchen müssen, die Hoffnung nicht zu verlieren und Perspektiven zu sehen. Einige geben irgendwann auf, werden suchtmittelabhängig, psychisch krank oder nehmen sich sogar das Leben. Alles scheint besser, als zurückgeschafft zu werden in ein Herkunftsland, das keine Heimat mehr ist und keinen Schutz bietet.
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Diese besonders verletztliche, an den Rand gedrängte Gruppe von Geflüchteten versuchen wir beim Solinetz besonders zu unterstützen und ihr den Rücken zu stärken. Deshalb laden wir ein zu einem Vortrag, der Handlungsmöglichkeiten aufzeigt:
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Vortrag: Situation und Möglichkeiten nach einem negativen Entscheid
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Donnerstag, 17. September 2026, 18.30 Uhr
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aki, Hirschengraben 86 (Nähe Central), Zürich
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Mit den Rechtsberaterinnen Anne-Sophie Rauchs und Lara Hoeft von Pikett Asyl
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Welche (rechtlichen) Möglichkeiten gibt es noch, wenn das Asylgesuch abgelehnt wurde? Und wie läuft der Wegweisungsvollzug durch das Migrationsamt Zürich in der Praxis ab?
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In ihrem Vortrag geben die Expertinnen von der Rechtsberatung Pikett Asyl einen Überblick über die Situation von Betroffenen nach einem negativen Entscheid und zeigen auf, wie gross (oder klein?) der Handlungsspielraum effektiv ist. Die Veranstaltung bietet Raum für Information, Einordnung und Fragen aus dem Publikum.
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Immer mit der Hoffnung, dass der Wind sich dreht, wirbeln weiter
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Hanna Gerig und Maja Bernardo, Co-Geschäftsleitung Solinetz Zürich
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Foto: Florian Bachmann, Wochenzeitung woz, 27.8.26, "Die Angst schläft nie",
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PS: Es stehen im Herbst so viele Veranstaltungen bei Solinetz an, dass wir vorübergehend wöchentlich Newsletter verschicken, um auf jede Veranstaltung einzeln hinzuweisen - wir hoffen, dass Sie das auch eine gute Idee finden.
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