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Zum ersten Mal stellt eine umfassende Studie im Auftrag des Bundes fest: Die Situation der Kinder in der Nothilfe ist schlimm. Ihre psychische Gesundheit ist besorgniserregend.
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Wir kennen die beschriebene, äussert prekäre Situation der Kinder im Kanton Zürich seit Jahren. Die Studie liest sich für uns teilweise wie ein eigener Beobachtungsbericht. So erzählte eine Freiwillige, die mehrere Jahre mit Kindern in den Notunterkünften Adliswil und später Hinteregg bastelte, bereits 2019:
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"Oft denken Erwachsene, dass die Kinder nicht mithören oder nicht so viel mitbekommen. Doch die Kinder wissen alles. Zum Beispiel, dass Familie X ausgeschafft wurde und jetzt auf der Strasse lebt. Oder dass Familie Y plötzlich Papiere bekommen hat. Wenn ein Auto vorfährt, erstarren alle, weil es die Polizei sein könnte."
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Trotz viel Freiwilligeneinsatz können wir die Not der Kinder nur begrenzt lindern, denn ihr Leiden wird durch die behördlich auferlegten Lebensbedingungen ständig aufrechterhalten. Weil es Änderungen in der kantonalen Politik braucht, haben wir zusammen mit vielen weiteren NGOs einen Offenen Brief geschrieben:
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Im Brief verleihen wir den Handlungsempfehlungen der EKM Nachdruck und bieten Politik und Behörden den Dialog an. Denn das ist es, worum es uns geht: Gemeinsam an einer Verbesserung arbeiten – mit Wissen um die konkrete Situation der betroffenen Kinder und die Handlungsspielräume (es gibt sie!).
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Hanna Gerig und Malek Ossi für das Solinetz Zürich
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Die unterzeichnenden Organisationen des Offenen Briefes:
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"Wir lasen die Studie mit Tränen in den Augen"
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Hanna Gerig und Malek Ossi nehmen auf Tsüri.ch zur neuen Studie und ihrem offenen Brief an Politik und Behörden Stellung.
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