Porträts

Die folgenden Texte haben Kursteilnehmende der Intensivdeutschkurse während dem Fernunterricht in der Coronazeit selbst geschrieben. Ausschnitte davon wurden auch im Landboten publiziert. Hier können Sie die ungekürzten Selbstporträts lesen.

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Roshna erzählt:
“Ich heisse Roshna, bin 21 Jahre alt und komme aus dem Nordirak. Ich bin in Erbil geboren und aufgewachsen. Ich bin kurdischer Abstammung und lebe seit dreieinhalb Jahren in der Schweiz zusammen mit meiner Familie. […] Ich wurde aufgrund meines Alters einer regulären Ausbildung beraubt.”
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Kungkar erzählt:
„Eines Tages habe ich einen Brief erhalten, und gemäss diesem Brief des SEM, des Staatssekretariats für Migration, sollte ich die Schweiz verlassen, weil nämlich mein Asylantrag abgelehnt worden war. Es war, als ob mir der Boden unter meinen Füßen weggezogen worden wäre.”
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Reza erzählt:
“Meine Frau Sanaz und ich, Reza, leben seit zwei Jahren und neun Monaten in der Schweiz. Wir kommen aus dem Iran, wo ich als Tierarzt arbeitete und meine Frau in einem Reisebüro. Aufgrund meiner Menschenrechts-Aktivitäten, um mein Volk Qashqai zu unterstützen, wurde ich vom Regime des Irans verfolgt und musste mit meiner Frau in die Schweiz flüchten!”
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Ecrin erzählt:
“Ich bin ehemalige Richterin und bis zum sogenannten Putschversuch habe ich neun Jahre lang als Richterin gearbeitet. Aus politischen Gründen musste ich mit meiner Familie die Türkei verlassen. Nach einer gefährlichen Reise bin ich nach Griechenland und nachher in die Schweiz gekommen.”
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Nima erzählt:
“Bereits sieben Jahre und fünf Monate lebe ich hier in der Schweiz. Im Jahr 2015 ist mein Asyl-Gesuch abgelehnt worden. Tibet ist meine Heimat. Dies ist der einzige Ort, wo ich mich zu Hause gefühlt habe, wo meine Familie lebt. Leider musste ich meine Familie und meine Heimat verlassen, weil mein Leben in Gefahr war. Ich musste alles hinter mir lassen. Und mein Bezug zur Schweiz … als Sans-Papiers fühle ich mich hier nicht willkommen.”
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