Schulbesuche

Begegnungen statt Vorurteile!

Flüchtlinge besuchen Schulklassen 150216_icons-72

Die Ziele dieser Begegnung mit den SchülerInnen sind der Austausch im Sinne eines gegenseitigen, menschlichen Kennenlernens. In kleinen Gruppen unterhalten sich die SchülerInnen mit den Flüchtlingen. Dabei erfahren alle mehr über Kultur, Leben und die Herkunft der GesprächspartnerInnen.
Unser Angebot richtet sich sinnvollerweise an Klassen der Oberstufe sowie Berufsschule und Gymnasium. Das Thema Flüchtlinge muss in irgendeiner Weise vor unserem Besuch in der Klasse schon behandelt worden sein. Wir bieten Ihnen dazu auf Anfrage geeignetes Material.
Neben Gesprächen begrüssen wir auch andere Formen von Begegnungen wie Sport, gemeinsame Museumsbesuche, zusammen essen,…

Möchte Ihre Klasse auch besucht werden? Dann melden Sie sich bei uns!

Projektverantwortliche:
Natalie Pfister, Fabienne Bretscher, Alexandra Müller und Emeka Ezenduka
Kontakt:
Alexandra Müller, Telefon: 079 233 61 93 oder Email: alexamul@gmail.com

Wir suchen immer Flüchtlinge, die in die Schulklassen mitkommen, insbesondere auch Frauen.

Flyer zum verteilen

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Fotos Besuch Schulhaus Letzi in Zürich, Mai 2017, 3. Sek

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Fotos Besuch Gymnasium Hohe Promenade Zürich, März 2017, Maturaklasse

Mehr Infos zum Projekt

Gemäss unserem Slogan „Begegnungen statt Vorurteile“ sucht das Solinetz Zürich unermüdlich nach Gelegenheiten, Einheimische und Zugezogene zusammenzubringen. So ist dieses Projekt entstanden.

Die meisten der Schüler und Schülerinnen, die wir besuchen, haben noch nie mit einem Flüchtling gesprochen. Sie sind aber neugierig und freuen sich jeweils sehr über unseren Besuch.

Da wir in kleinen Gruppen arbeiten, ist das Eis bald geschmolzen und die Jugendlichen wollen alles Wissen. Das geht von „Warum haben Sie Ihr Land verlassen“, über „Was haben Sie von zuhause mitgenommen“ bis zu „Welche Musik mögen Sie“? Manchmal sind die Klassen auch sehr gut vorbereitet: „Was müsste sich Ihrer Meinung nach an der Asylpolitik ändern?“ Fragen darf man alles – man muss aber nicht alles beantworten.

Wir sind überzeugt, dass dieses Wissen prägend ist und einen Einfluss hat auf die Meinungsbildung der Jugendlichen. Wir ärgern uns schon lange über die undifferenzierte, hetzerische und einseitige Berichterstattung der Medien über Flüchtlinge. Anstatt der Bevölkerung die Angst zu nehmen, wird sie geschürt.
Wir möchten nicht, dass alle ÜBER Flüchtlinge sprechen – wir möchten, dass alle MIT ihnen sprechen und wir möchten vor allem, dass geflüchtete Menschen selbst zu Wort kommen.

Weitere Fotos …

Foto 1 Enge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto 1: Besuch der Maturaklasse (Fach Geographie) am Gymnasium Hohe Promenade Zürich, 2016.

Foto 2: Berufsschule für Gestaltung, Zürich, 2016

Foto 3: Berufsschule für Gestaltung, Zürich, 2016

Foto 4: Beim Teenagerclub in Marthalen, Oktober 2015

Foto 5: Im Konfirmationslager in Rüdlingen, Oktober 2015