Kochbuch

Cuisine des réfugiées

Migration wird in der Öffentlichkeit meist als Problem wahrgenommen. Dabei geht vergessen, dass hinter dem Begriff Menschen stehen mit Geschichten und einem reichen kulturellen Gepäck — beispielsweise kulinarische Traditionen. Diese Menschen, die auf ihrer Flucht vieles verloren haben, porträtieren wir mit ihren Rezepten in unserem Kochbuch. Die Fotografin Ursula Markus begibt sich in Begleitung von Verena Mühlethaler und/oder Séverine Vitali zu Flüchtlingen nach Hause. Dort erzählen uns die Personen, ob Einzelpersonen, Gruppen oder Familien, ihre Geschichte. Sie kochen ein Rezept oder ein Menü aus ihrem Herkunftsland. Wir schauen genau zu, Ursula Markus fotografiert, wir merken uns alles und schreiben es ganz genau auf. Zuhause kochen wir alles nach, um sicher zu gehen, dass die Rezepte in Reichweite sind.

Das Kochbuch
Heimat im Kochtopf – Rezepte von Flüchtlingen aus aller Welt
ist im Herbst 2015 beim Rotpunktverlag erscheinen.

Autorin: Séverine Vitali, svitali@bluewin.ch, 079 254 36 71

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Presse-Echo

Hessischer Rundfunk: Sendung „Gesellschaft“ in hr-iNFO am 14., 16. und 17. Januar.
Hier geht es zum Podcast…

Interview mit Séverine Vitali über die Entstehung des Buches: »Ich wollte es anders machen, indem ich nicht ‹nur› die Rezepte oder ‹vor allem die Menschen› ins Zentrum stelle, sondern beide(s) gleichzeitig.«
Nicole Soland, P.S., 13. November 2015
Das ganze Interview können Sie hier nachlesen.

»Die respektvollen Porträts geben Einblick in Denk- und Lebensweisen, z.T. auch in Fluchtgründe und Pläne. Dabei erfährt man neben Traurigem und Unbegreiflichem auch viel über Mut und Lebenswillen, Weltgewandtheit und Gastfreundschaft.«
Dagmar Brunner, Programmzeitung, Dezember 2015

»Weltoffenheit beginnt in der Küche, lautet eine Botschaft des Buches. Es führt dem Betty-Bossi-Land Schweiz vor, was außer Kartoffelgratin und frischem Zopf noch alles auf den Tisch kommen könnte: Schafskopf aus dem Ofen zum Beispiel.«
Mirjam Fuchs, Tages-Anzeiger, 19. November 2015

»Das Buch setzt bei der großen menschlichen Gemeinsamkeit des Essens an, darüber hinaus aber wird es zum Plädoyer für Menschlichkeit. […] Ein sinnlicher Brückenschlag, der den Flüchtlingen die Würde zurückgibt. Und den Einheimischen den Reichtum anderer Kulturen vor Augen führt – der alles andere als eine Gefahr ist.«
Beda Hanimann, St. Galler Tagblatt, 19. Oktober 2015

»Heimat im Kochtopf […] überzeugt mit einem interessierten Blick über den heimischen Tellerrand hinaus und mit einfühlsamem Portraits von 16 Flüchtlingen aus Ländern wie Sri Lanka, Äthiopien, Kurdistan, Tibet oder aus dem Libanon.«
Maja Brunner, Radio SRF 1, 29. Oktober 2015
Den gesamten Beitrag können Sie hier nachhören.

Heimweh geht durch den Magen, Sendung auf Radio DRS, 26. November 2015.

Artikel im P.S. vom November 2015. pdf

Und es gab noch die Sonntagszeitung und die Schweiz am Sonntag, beide vom 22. Nov.

Radio DRS: Über den Tellerrand hinausgeschaut, 29.10.15