Aktuell

Wissen, wie die Nachbarn leben

In Uster befindet sich eine der fünf Notunterkünfte (NUK) im Kanton Zürich. Es handelt sich um einen unterirdischen Zivilschutzbunker am Waldrand, direkt neben der Autobahn und unter einem Schiessstand. Untergebracht sind hier ca. 60 Männer. Viele von ihnen haben eine Eingrenzung auf das Gemeindegebiet Uster. Das Bündnis „Wo Unrecht zu Recht wird…“ veranstaltet gemeinsam mit …

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Hilfe zum Durchblick am 9. Mai

Das Asylverfahren ist kompliziert. Auch Geflüchtete, die selbst in einem Asylverfahren stecken, blicken oft nicht durch. Laufend tauchen Fragen auf, nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch bei den Freiwilligen, die sich in Projekten für Asylsuchende engagieren. Der Vortrag von Priska Alldis, Fachstelle Flüchtlinge bei der Caritas, schafft einen Überblick. Danach steht Samuel Häberli als …

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Kafkaeske Abläufe mit Behörden, kleine Siege und grosse Solidarität

Liebe Menschen, ausgestattet mit Würde und Rechten! Ich möchte eine Geschichte erzählen, die ich persönlich hier in Langnau erlebt habe. Sie geht nicht wirklich gut aus, ist aber exemplarisch für das, was wir als Solinetz erleben an kafkaesken Abläufen mit Behörden, kleinen Siegen und grosser Solidarität. Vor ein paar Jahren wurde ich von der damaligen …

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Sparen bei den Schutzsuchenden? Unterschreiben Sie das Referendum!

Geht es nach dem Zürcher Kantonsrat, sollen „vorläufig Aufgenommene“ neu nur noch Asylfürsorge erhalten. Eine vorläufige Aufnahme wird zum Beispiel Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan, Zentralirak und Somalia gewährt – Länder, die seit Jahren von Bürgerkriegen geprägt sind. Und nun also keine Sozialhilfe mehr für Menschen, die aus dem Krieg hierher geflüchtet sind? Statt zu schauen, …

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Neu: Tandemprojekt in Nürensdorf

Mehr als 100 Tandempaare hat das 1:1-Projekt des Solinetzes in Zürich schon vermittelt. Die persönlichen Kontakte zwischen Einheimischen und Geflüchteten sind für beide Seiten bereichernd. Die Idee, Asylsuchende und Ansässige in Zweierteams zusammen zu bringen, ist simpel und bestechend. Deshalb gibt es nicht nur in Zürich solche Projekte. Auch in Winterthur haben Freiwillige des Solinetzes …

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Vortrag: Besuche im Ausschaffungsgefängnis

Lisa Gerig und Séverine Vitali, Freiwillige des Solinetzes, erzählen von Besuchen bei Menschen, die beim Zürcher Flughafen in Ausschaffungshaft sitzen. Wie sind die Haftbedingungen für Menschen, die allein aufgrund ihres illegalen Aufenthaltes inhaftiert werden und auf ihre Ausschaffung warten müssen? Und welche Rolle übernehmen die Freiwilligen der Besuchsgruppe bei ihren individuellen Besuchen? Dienstag, 11. April, …

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Zum Beispiel der Sihl entlang bis Leimbach

Möchten Sie gerne etwas tun und wissen nicht was? Wie wäre es mit Spazierengehen? Jeden Mittwoch um 14 Uhr treffen sich junge Männer und Frauen aus verschiedenen Asylunterkünften mit allen, die ebenfalls gerne was unternehmen, zu einem Ausflug in der Region. Unter der grossen Uhr am Hauptbahnhof versammelt man sich. Alle sind herzlich willkommen, spontan …

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Kurzgeschichten an der Vollversammlung am 28. März

An unserer Vollversammlung geht es zuerst um Jahresbericht, Rechnung 2016, Budget 2017, Revisionswahl und Vorstandmitgliederwahl. Klingt öde? Doch können nicht zuletzt diese Traktanden  viel Spannendes über unseren Verein erzählen. Insbesondere freuen wir uns dann aber auf die Lesung von Kurzgeschichten Asylsuchender. Aus dem Buch „Liebe Andere“ lesen Solinetz-Vorstandsmitglied Hisham al Salloum, Layla Al Salloum, Maha …

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18. März: Zusammenkommen gegen das Unrecht!

Ein Samstag gegen die Bunker- und Eingrenzungspolitik des Kantons Zürich. Die Situation der NothilfeempfängerInnen, die weder das Land verlassen noch hier würdig leben können, ist unhaltbar geworden. Gemeinsam wollen wir an diesem wichtigen Tag der Vernetzung zusammensitzen, diskutieren und Wege von lebbarer wirkungsvoller Solidarität finden. Melden Sie sich an und seien Sie dabei! Es gibt …

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Der unmögliche F-Status – neu noch unmöglicher

Postmigrantischer Stress nannte das Sandra Passardi, die am Dienstag fürs Solinetz einen Vortrag über Traumata hielt. Postmigrantischer Stress sind Lebensumstände, die dazu beitragen, dass die im Heimatland und auf der Flucht erlittenen Traumata von geflüchteten Menschen sich hier noch verstärken. Zum Beispiel durch einen stets unsicheren Aufenthaltsstatus, der jegliche Bemühungen, Stabilität und Selbständigkeit im eigenen …

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